E-Lkw - Der Business Case zählt

Shownotes

In dieser Folge geht es um den Business Case des E-LKW.

Wir sprechen darüber, warum der elektrische LKW längst nicht mehr nur eine Technologiefrage ist – sondern vor allem eine Frage von Betriebskosten, Ladeinfrastruktur, Strompreisen, Mautvorteilen, Planungssicherheit und Einsatzprofil.

Themen:

• Batterieelektrischer LKW vs. Brennstoffzelle • Kosten pro Kilometer • Depotladen und Ladeinfrastruktur • Strompreise und eigene Energieerzeugung • Mautvorteile und Betriebskosten • Fahrergewinnung • Planungssicherheit für Speditionen und Flottenbetreiber

Kernthese:

Nicht die Ideologie entscheidet – sondern die schwarze Null.

Gäste:

Tassilo von Domarus Head of E-Mobility Volvo Group Trucks Central Europe GmbH / Renault Trucks

Matthias Giller Managing Director Energy Partners GmbH

Hosts:

Michael Nöding SPRECHWERK

Dirk Voges, LL.M. Rechtsanwalt, Partner gunnercooke GmbH

Links:

Renault Trucks: https://www.renault-trucks.de

Energy Partners: https://www.energy-partners.de

gunnercooke: https://gunnercooke.com

SPRECHWERK: https://sprechwerk.studio

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Produziert von SPRECHWERK.

Transkript anzeigen

00:00:04: Kein Kunde, kein Anwender ist bereit signifikant mehr für eine Technologie zu zahlen wenn sie unterm Strich pro Kilometer nicht rechnet.

00:00:12: und das der Punkt.

00:00:15: In dem Fall ist der E-Lkw ca.

00:00:18: vierundzwanzigprozent günstiger auf den Kilometer als der Diesel-LKW

00:00:27: Und ich kenne niemanden in der Branche der, wenn er einmal elektrisch gefahren ist als Fahrer wieder umsteigt auf ein Diesel.

00:00:39: Reichweite, Ladezeiten, Batterie oder Brennstoffzelle Das sind die Themen, über die beim E-LKW meistens zuerst gesprochen wird.

00:00:48: Und ja das ist alles relevant!

00:00:50: Aber für Unternehmer reicht diese Debatte längst

00:00:52: nicht mehr aus –

00:00:53: am Ende geht es um eine deutlich nüchternere Frage….

00:00:56: Was kostet der Kilometer?

00:00:58: Herzlich Willkommen bei Nödingen Vogels Wattenloh.

00:01:00: Wir setzen unsere E-lkw Reihe fort und diesmal wird es sehr konkret.

00:01:04: Mit Tassilo von Domarros von Renault Trucks und Matthias Giller von Energy Partners sprechen wir über den tatsächlichen Business Case Überladeinfrastruktur, Strompreise, Mautvorteile, Fahrergewinnung.

00:01:16: Und warum Planungssicherheit für viele Unternehmen inzwischen mindestens genauso wichtig ist wie die reine Technik?

00:01:22: Denn die entscheidende Frage ist nicht mehr nur – funktioniert der EERKW!

00:01:27: Sondern wann rechnet er

00:01:29: sich?!

00:01:29: Und genau darum geht's in dieser Folge.

00:01:31: Viel Spaß beim Zuhören!

00:01:40: Wirtschaftlichkeit gesprochen und gesetzlichen Rahmenbedingungen.

00:01:44: Fangen wir doch einfach mal in der Technologie an, weil da gab es ja auch nur ein zwei Fragen zu die sich daher geben hatten.

00:01:51: Es gibt ja aber auch noch die schöne Brennstoffzelle.

00:01:54: Und dass ihr da seid, ihr ja auch groß dran und mit involviert hattest so'n bisschen.

00:01:58: erzählt ja schonmal vorab was es da alles gibt berichtet euch einfach mal so'nn bisschen aus dem Nähkästchen.

00:02:03: Ja sehr gerne also wie als Marke Renault Trax vielleicht etwas mal als Einordnung sind ja Teil der Volvo Gruppe Und wir als Volvo-Gruppe haben einen Joint Venture gegründet, schon vor einigen Jahren gemeinsam mit dem anderen großen deutschen OEM.

00:02:17: Nämlich mit dem Namen SailCentric und dieses Unternehmen sitzt in Baden-Württemberg und hat die Aufgabe Brennstoffzellen in großen Stückzahlen herzustellen jetzt erstmal zu entwickeln.

00:02:29: Da verfolgt man den Ansatz dass man sich genau diesen Kostenteil in der Skalierung teilt und nicht einzeln entwickelt sondern genau diesen Kostenträger sich teilt und dann die Fahrzeugintegration läuft wie der Hersteller unabhängig.

00:02:44: Und jetzt in den aktuellen Geschehnissen ist auch noch Toyota dort mit eingestiegen, in dieses Joint Venture.

00:02:50: das heißt es hat für einige Wellen auch geschlagen dass wir da weitere Anwendungsfälle sehen und das rundet natürlich uns als Truckhersteller-Rinotrax weiter ab, dass wir nicht nur batterieelektrische Fahrzeuge anbieten, die wir aktuell anbieten, sondern künftig auch in Richtung FCEVs, also Fuel Cell Electric Vehicles gehen.

00:03:08: Und es steckt EV drin, also Electric Vehicle und wie der Name schon sagt zieht sich das auch wieder auf einen elektrischen Antriebstrang nämlich einer Batterie- und eine E-Motor nur dass jetzt nicht die Energie primär aus der Batterie kommt sondern erst mal vorgelagert aus einem Tank der beispielsweise auf Wasserstoff basiert.

00:03:28: Aus dem Wasserstoff wird entsprechend elektrische Energie über eine Brennstoffzelle in die Batterie generiert und erzeugt.

00:03:37: Und damit wird das Fahrzeug wieder angetrieben, und der Vorteil ist natürlich dass sich die Batterie dort kleiner seisen kann weil ich ja nicht mehr so viel Energie dort speichern muss.

00:03:47: nämlich die eigentliche Speicherung passiert in den Tanks des Wasserstoßes.

00:03:50: Das ist der Ansatz eines Brennstoffzellen elektrischen Fahrzeugs.

00:03:53: Wie sieht es dann mit der Gewichtsverteilung tatsächlich aus?

00:03:56: Auf der einen Seite sagst du ich spare die Batteries zumindest an Volumina, weil dies nicht benötiger.

00:04:01: Auf der anderen Seite habe ich zusätzliche Technologie an Bord.

00:04:06: ist natürlich insofern von Interesse wenn ich an unser letztes Gespräch anknüpfe wo du gesagt hast dass wir den Gesamtgewicht haben von vierzig Tonnen das die Batterieelemente vom Gesamt Gewicht abzuziehen sind und dementsprechend auch der Spediteur bei der Anschaffung des Fahrzeuges entsprechend seines Einsatzgebietes zu entscheiden hat wie viel Batterie-Elemente nehme ich dazu, um mehr auf der anderen Seite noch das Ladevolumen zu erhalten.

00:04:33: Wie verhält sich das dann in diesem Fall mit der Brennstoffzelle?

00:04:37: Also gute Frage!

00:04:38: Die kann ich dir heute nur nicht beantworten und ganz ehrlich zu sein weil wir noch keine Serienfahrzeuge dazu haben.

00:04:43: also es wird jetzt gerade die Brennstrafzelle entwickelt, die wir dann in die Großfahrzeige also LKWs integrieren werden.

00:04:50: da kenne ich keine belastbaren Zahlen wie sich das in den Gewichten auswirkt.

00:04:54: Aber vielleicht die Fragestellungen, wo sehen wir überhaupt Anwendung?

00:04:57: Die dafür eine Rolle spielen.

00:04:59: Und das sind halt Anwendungen über die aktuelle Reichweite von den Fernverkehrselkwänen hinausgehen und da sprechen wir derzeit ja aktuell von über sechshundert Kilometern.

00:05:10: Und gerade über diesen Kilometerradius wie ich das jetzt mal so definiere hinaus wäre beispielsweise ein Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug relevant.

00:05:21: Jetzt ist aber das Schöne bei uns in der Branche Das ist der Kunde da mit am Ende Jahr, wie ich auch das letzte Mal gesagt habe im Podcast Geld verdienen möchte.

00:05:28: Und im Ende muss ich es rechnen und da wird sich in der Zukunft zeigen welche Technologie am wirtschaftlichsten von dem Betreiber halt betrieben werden kann, dass am Ende auch eine schwarze Null dasteht und sagt damit kann ich am günstigsten meine Ware von A nach B zu transportieren.

00:05:43: Muss ich gleich nochmal einhaken und nachfragen?

00:05:46: Weil wir haben vorhin kurz das Beispiel diskutiert eines E-Truck Fahrers der mit seinem E-Truck Gen Norden, Lapland und sonstiges unterwegs ist.

00:05:56: Daraus ziehe ich die Konsequenz Die haben dort bereits eine hervorragende Ladeinfrastruktur Wenn du jetzt sagst dass die Reichweite über die wir reden wenn wir über Lkw mit Brennstoffzelle sprechen mehr als sechshundert Kilometer Beträgt dann ist das aus meiner Sicht natürlich insbesondere etwas für Regionen bei denen der Ausbau der Lade-Infrastruktur dürftig ist nicht zu erwarten oder aber dermaßen schweizer käsermäßig löchrig ist, dass man einfach sagen muss da gibt es ein viel zu großes Risiko das die L-Gewisse zwischenzeitlich mal hängen bleiben.

00:06:31: Das scheint im Norden Europas nicht der Fall zu sein.

00:06:34: Wenden wir uns gern Süden zu wie sieht's daraus?

00:06:38: Ist das taseckig von Relevanz oder stellen wir außerhalb Deutschlands in den südlichen europäischen Ländern eben entsprechende auch Ausbaumaßnahmen der Ladeinfrastruktur fest so dass man sagen muss Wir kommen hier dann doch nicht zu einer Technologieoffenheit, die eine Ergänzung darstellt.

00:06:54: Weil sie eine höhere Reichweite darställt sondern tatsächlich zu einem Konkurrenzverhältnis weil am Ende des Tages Infrastrukturen inklusive Standzeiten etc.

00:07:06: pp.

00:07:07: den weniger Reichweiter des reinen Elektroantriebs in den Hintergrund drängen als das vordergründig zu erwarten ist.

00:07:18: Also es hat ja da dann auch immer damit zu tun, über welche Distanz entsprechen.

00:07:22: Gerade wenn ich natürlich in Norwegen Schweden die Norwegs mehr angucke, da habe ich gigantische Reichweite.

00:07:28: So in Deutschland was ist denn die größte Reichweiter, die ich in Deutschland fahren kann?

00:07:31: Ca.

00:07:32: tausend Kilometer heißt mit einer Zwischenladung kann ich das schon schaffen heute und wir sehen zum Beispiel ein schönes Beispiel von unseren portugiesischen Kollegen wie weit sind Lissabon und Porto?

00:07:45: auseinander?

00:07:46: sind so gut dreieinhalb Stunden, vier Stunden vielleicht je nachdem wie der Verkehr ist.

00:07:50: Und da wird jetzt quasi jeweils vor der Stadt also Vorlesa Bonn, vor Porto ein großer Ladehab errichtet mit Photovoltaik, Batterieschweiche, Ladeinfrastruktur und genau diese Distanz zu überbrücken.

00:08:04: Also für Portugal zum Beispiel ist es gar keine Herausforderung.

00:08:07: Da muss man dann einfach nur schauen ok wo kriege ich wann welche Energie her?

00:08:12: Das ist klar!

00:08:15: Wo findet die hauptsächliche industrielle Wirtschaftung zum Beispiel in Italien statt?

00:08:19: Ja, im Norden Italiens.

00:08:20: Also da gibt es natürlich Touren in den Süden aber die Anzahl ist viel viel geringer und dadurch habe ich eigentlich gar nicht so große Herausforderungen.

00:08:27: jetzt durch die Batterie elektrischen Lkw Und was wir da wirklich auch sehen von den von den Feedbacks die so kommen In dem Nordic sind ja schon viel mehr Elektro Autos und vielmehr voller elektrische Trucks auch schon unterwegs als im Restaurant Europa.

00:08:43: Das Netz macht es mit, also die Energie ist da.

00:08:46: Wenn das Netz vernünftig in Stand gehalten ist funktioniert das Ganze.

00:08:50: Niederlande.

00:08:51: hat der eine oder andere vielleicht schon mal gehört dass es jetzt ja nicht mehr so stark okay kann so ein Netz das auch mittelfristig langfristig mittragen ist glaube ich die Gretchenfrage Nummer eins und was man direkt dabei anschließen kann.

00:09:04: an den Depots müssen wir verstehen dass wir nicht immer nur schnell laden müssen Sondern ganz oft auch fünfzig KW-Lader laden, weil ich habe meistens nur einen Einfahrerbetrieb pro Fahrzeug.

00:09:17: Als der stellt das hin ist sechzehn Stunden weg, kommt wieder und nimmt das Fahrzeug mit oder er stellt es am Wochenende ab, freitagsabend und kommt Montag morgens wieder und geht auf die nächste Tour.

00:09:27: Und dann sind mir diese Ladezeiten relativ egal.

00:09:30: an der Strecke bräuchtes Highpoil Charging.

00:09:32: Was ich auch ehrlich gestanden eher vor Augen hatte bei dieser Frage sind die ganzen Autokennzeichen, die auf der Autobahn sehe.

00:09:39: Nämlich Türkei, Rumänien und Bulgarien.

00:09:44: Habt ihr da Erkenntnisse wie dort aktuell Ladeausbau ist?

00:09:50: Was es für politische Ambitionen ist?

00:09:52: oder muss ich da tatsächlich eher sagen, wenn ich als Spediteur unterwegs bin... orientiere ich mich vielleicht doch mal in die Richtung, was wird an Brennstoffzelle entwickelt.

00:10:01: Wie ist der Entwicklungsstand?

00:10:03: Wann wird dort möglicherweise was Praxistaugliches angeboten um dann wirklich sagen zu können okay auf solchen Strecken kann nicht von einer Ladeinfrastruktur ausgehen.

00:10:14: da hilft mir wirklich der Elektroantrieb mit Brennstoffzellen

00:10:19: also vielleicht das aktuelle Beispiel unserer batterieelektrischen Fahrzeuge mit der neuen Generation die wir jetzt rausbringen.

00:10:26: die werden deutlich mehr als sechshundert Kilometer schon fahren können.

00:10:28: Das heißt, wenn ich da nochmal zwischenlade kann ich einen deutlich größeren Radius abdecken und der Ausbau der Infrastruktur ist das eine sehen wir jetzt gerade im Zentral Europa dass es halt schnell vorangeht auch einfach um möglichst hohe Einsatzradien zu ermöglichen wie sich's in den osteuropäischen Ländern verhält.

00:10:47: vielleicht Matthias hast du dann mehr Insights aber uns von der Hersteller Seite mehrere Technologien auch anzubieten und der Markt wird dann natürlich sich auch zeigen, in welchem Anwendungsfall welche Technologie sich durchsetzt.

00:11:01: Und das Schöne ist auch in unserer Branche am Ende zählt die schwarze Null.

00:11:05: Kein Kunde kein Anwender es bereit signifikant mehr für eine Technologie zu zahlen wenn sie unterm Strich pro Kilometer nicht rechnet.

00:11:13: und das ist der Punkt.

00:11:15: Und ich sehe schon, dass der Aufbau der Ladeinfrastruktur so stark hochläuft plus das wir auch Fortschritte haben in der Energiedichte, sodass sich weitere Reichweiten einfach abdecken kann.

00:11:27: Dass das Anwendungsfeld von einem Fuse-Electric Vehicle tendenziell kleiner wird und da würde es sich zeigen wie schnell wir in der Umsetzung sind und da einfach ein Markt dafür da ist, der in der Anwendung auch im Nutzfahrzeug dafür bereit wäre, entsprechend das Endgeld zu bezahlen?

00:11:45: Da habe ich nochmal eine kurze Frage dazu.

00:11:47: Genau und es gab ja schon mal das Ziel des Deutschen im Wasserstoff führend wird, dass Wasserstoffantrieb also auch in PKWs und Co kommt und stark wird und dann ist das ganz sehr relativ schnell und sehr schmerzwoll für manche.

00:12:02: Also wir haben zum Beispiel einen Kunden der mal eine Wasserstofftankstelle oder zwei Wasserstoff Tankstellen errichtet hat, angetriebene Fahrzeuge oder Fahrzeugaufwasserstoffantrieb umgebaut hat.

00:12:14: Und ja, ist damit Gelinde gesagt auf die Nase gefallen weil es am Ende dann doch nicht kam.

00:12:20: jetzt hatte diese Tankstelle niemand nutzt sie.

00:12:22: also ich brauche da auch eine gewisse Netzabdeckung.

00:12:25: Wie seht ihr die Themen?

00:12:27: Und wann ist so Time-to-Market wirklich für das System?

00:12:29: Gute Frage, also kann ich auch nicht konkret darauf antworten.

00:12:34: Plan war dass man bis Ende des Jahrzehnts an Brennstoffzellen in Serie produzieren kann die dann in die Fahrzeuge integriert werden.

00:12:42: wie der aktuelle Stand dazu ist weiß ich tatsächlich nicht.

00:12:45: allerdings sehen wir als Markerinotrags den überwiegenden Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge als die alternative Antriebsform im Nutzfahrzeugbereich.

00:12:57: Das ist ganz klar und das liegt vor allem daran, dass wir einfach mittelfristig und noch langfristig die geringsten operativen Kosten haben.

00:13:07: Und es hängt vor allem natürlich auch mit den Betriebskosten zusammen und auch mit der Möglichkeit seinen Strom günstig selbst zu beziehen.

00:13:15: Ich hatte ja letztmal auch schon gesagt, der Unternehmer ist zum ersten Mal in der Lage seine Betriebskosten damit selbst zu definieren.

00:13:21: bevor wir sehr, sehr tief in die Wirtschaftlichkeit einsteigen.

00:13:25: Brennstoffzelle?

00:13:26: Wie sieht das denn heute aus mit der Lebenszeit von so einer?

00:13:29: Weil wenn ihr jetzt in einem Lkw drin steckt... Die ist zwar nicht viel mehr belastet weil gibt ja keine Drehzahl bei der Brennstoffzelle aber wird trotzdem interessant zu erfahren wie sich das entwickelt hat in dem letzten Jahrzehnt.

00:13:41: Also dadurch dass wir das noch nicht als Serienprodukt anbieten habe ich dazu tatsächlich keine belastbaren Daten die ich da jetzt als Auskunft geben kann.

00:13:48: Ich bin mir aber sicher, dass wenn wir dieses Joint Venture auf der Gruppenebene halt ins Leben gerufen haben natürlich den Lebenszyklus eines LKWs auch abdecken werden.

00:13:58: Wenn wir das in das Fahrzeug integrieren.

00:14:00: Jetzt muss ich da also ganz nett fragen.

00:14:03: Lebenszykus von einem LKw ist ja von Land zu Land verschieden.

00:14:06: Also ich glaube in Afrika lebten ein LKV wesentlich länger wie in Deutschland.

00:14:13: Von was für eine Lebenszeit geht ihr denn aus?

00:14:15: Für, ich sag mal den Erstbetrieb bis er dann verkauft wird nach irgendwo anders.

00:14:19: Ja, ich sage mal so und das ist technologieunabhängig wenn wir uns Sattelzugmaschinen anschauen in dem deutschen Markt sind es Lebenszeiten von vier bis sechs im ersten Leben ja und dann vielleicht auch ein weiteres Fahrzeug als Juist-verkaufen also gebrauchtfahrzeug was genau solange nochmal lebt.

00:14:37: und dann lange Lebenszeiten.

00:14:41: und im Fahrzeug, die in Untertonagen von, ich sag mal, achtzehn Tonnen im Verteilerverkehr laufen.

00:14:49: Die haben deutlich längere Haltezeiten, deutlich bis zu zehn Jahren.

00:14:52: Und das sage ich mal jetzt Technologie unabhängig dass dort halt eine deutlich längeren Lebenszeit einfach bereit steht

00:15:00: Wobei das natürlich tatsächlich ein Thema ist, weil ich erinnere mich an meine frühere Tätigkeit, die mich das eine oder andere Mal nach Afrika geführt hat.

00:15:09: Wo auf den Straßen LKWs noch zu sehen waren mit dem deutschen Firmennamen, mit deutschen Telefonnummern und allem was dazugehörte.

00:15:18: Für die denke ich mal diese Märkte scheint mir die Zweitverwertung von Elektro-Lkw derzeit schlichtweg null zu sein.

00:15:30: Dort kämpft man eh schon mit Strom.

00:15:33: Dort ist man sehr stark auf dezentrale Energieversorgung, Hotspots an denen ich tatsächlich erneuerbare Energien und Batterien habe aber wirklich nicht ein Netz wo ich die Möglichkeit habe auch über Land zu fahren Ladeinfrastruktur einzurichten.

00:15:51: also aus dieser Erinnerung würde ich mal sagen bricht da gleichzeitig mit einen Markt weg.

00:15:56: Aber man soll Afrika tatsächlich nicht unterbewerten.

00:15:59: Die sind flink, die sind schlau und haben schon manchmal manche Stufe übersprungen, die wir hier in Europa mühsam erklammen haben.

00:16:07: Insofern nehme ich mich da gerne auch zurück und freue mich wenn ich wieder legt werde!

00:16:12: Also es ist jetzt ein Anwendungsfall stationäre Batterien.

00:16:17: aber ich finde das hat trotzdem den Einfluss darauf weil... Ungefähr Zeitraum-Zahltausend zwölf bis zweitausendsechzehn in der, in der Zeit war das.

00:16:27: Es war ganz normal in Südafrika Bliseure Batterien einzusetzen und diese Bliseuren Batterien wurden dann die Sache jetzt auch mal in Kapstadt angeliefert, wurden dann auf eine Lkw und dann vier fünfhundert Kilometer In the middle of nowhere geliefert.

00:16:44: und dann waren halt zwei BV-Module auf dem Dach und damit hast du deine Batterien geladen.

00:16:48: Das Schöne an einer Bliseur Batteries Sie ist sehr, sehr dumm.

00:16:52: Und was du ja sagtest mit der Brennstoffzelle?

00:16:55: Ja neue Technologie bleibt eure Batterie über hundertzwanzig Jahre alt.

00:16:59: Inzwischen wahrscheinlich sogar noch ein bisschen mehr.

00:17:02: und das ist wirklich eine Technologie die seit Ewigkeiten funktioniert, die sehr temperaturunabhängig funktioniert, was auch für Afrika.

00:17:09: also in deren Winterwitz nachts dann schon mal kalt und der einen oder anderen der vielleicht Motorrad fährt und dass man aber irgendwie zwei Grad starten wollte mit einer Lithium-Batterie kann schon mal schwierig werden.

00:17:20: So, das ist dann schon so ein Thema wo man gesagt hat okay die werden auf Bleisäure bleiben.

00:17:26: Nee der Weltmarkt ist auf Litsimionen gegangen.

00:17:29: genau das gleiche ist in Afrika auch passiert.

00:17:31: Hat es Vorteile?

00:17:33: nicht zwingend aber es haben halt alle gemacht.

00:17:35: ergo haben sie's auch gemacht und es war dann irgendwann kostenmäßig.

00:17:38: pari dass ist ja denn auch das thema und das sehen wir ja bei den elektroelkws auch und gerade durch die Dezentralität weil Strom kann ich überall erzeugen grade in Ländern wo ich viel Sonne hab oder auch Wind, was auch immer.

00:17:52: Aber das kann ich theoretisch überall erzeugen.

00:17:54: Mineral-Öle-, Kraftstoffe eher schwierig und deswegen glaube ich auch für den afrikanischen Markt sehr spannend.

00:18:02: Und gerade sind natürlich so Länder wie Nigeria jetzt in diesem industriellen Aufbau sind eigentlich viele Benefits haben aber auf der anderen Seite noch unter dem CO² Mission die selber vor Ort erzeugt leiden ist es dann nochmal ein Hebel.

00:18:17: Und es sind ja auch viele Sachen für die Länder einfacher, weil sie keine große Infrastruktur mit Pipelines erst mal errichten müssen.

00:18:22: Du kannst einfach irgendwo ins Nürnvuck baust du eine Inselanlage, großen PV-Park dran, großen Speicher daran.

00:18:30: das Ding läuft alleine bisschen Personal geschult, zack können die das Ganze selber warten und man braucht kein Servicetechniker der eingeflogen wird.

00:18:37: Genau in dem PV-Bereich, dass wir in Ergänzend, achtzig Prozent der Anlagen die dort unten gebaut werden habe ich mal gelesen.

00:18:44: wahrscheinlich sind so ein paar mehr.

00:18:45: in meinen Augen sind Trackeranlagen, heißt die wandern mit der Sonne mit und ich hab halt über den ganzen Tag eine relativ gleichbleibende hohe Erzeugung.

00:18:53: Und das hat natürlich dann auch wieder einen guten Faktor in der Deckung.

00:18:56: Ergänzt darum dass die Einstrandungswerte da nochmal ein bisschen höher sind als bei

00:19:01: uns.

00:19:02: Und Infrastruktur ist ja das Stichwort was ja die Wirtschaftlichkeit beeinflusst, maximal beeinflußt.

00:19:08: wir hatten ja im ersten Podcast Einem der Teile davon hat mir darüber gesprochen, am Depot laden.

00:19:13: PV-Anlage aufs Dach, Batteriespeicher gebenfalls zum Zwischenpufforn.

00:19:17: Langsames schnelles Laden das hat alles seine Auswirkungen dabei mit der Brennstoffzelle.

00:19:23: Hat natürlich auch seinen Charme.

00:19:24: es gibt ganz normale Tankstellen.

00:19:25: ich sage mal man kann ja heute schon LPG tanken Wasserstoff ist auch nur ein Gas.

00:19:29: dementsprechend auch relativ leicht zu transportieren zwar gefährlich aber leicht zu transportieren Und ist ja eigentlich relativ entspannt von der Thematik her.

00:19:37: Ist wirtschaftlich für die Langstrecke glaube ich super interessant, aber in der Gesamtbetrachtung um nochmal auf den eingangs erwähnten Fall zu kommen von dem Trucker, der da in den skandinavischen Ländern unterwegs ist.

00:19:49: Matthias du hattest kurz erwähnt... Die fahren Convoy.

00:19:52: Die Lektor-Lkw und ein Diesel-LKW.

00:19:55: Genau.

00:19:57: Da können wir mal einsteigen und uns das mal in Detail anschauen wie sich das von den Kosten her entwickelt hat, was sich da gezeigt hat und dann kann der Tassiloder glaube ich noch sehr viel auch in diesem Mehrkostenbereich von den verschiedenen Technologien dazu erzählen.

00:20:11: Wo die Chancen sind für die einzelnen Unternehmen Geld zu sparen?

00:20:15: Und auch die Preise, die an die Kunden weitergegeben werden?

00:20:19: A.)

00:20:19: Stabil zu halten bei steigenden Spritpreisen – was wir ja aktuell im Jahr ist, mehr als ausgiebig erleben – und auf der anderen Seite ja dann auch in Zukunft weist Weil ich kann ja Preise lange halten, wenn ich also einen Vertrag schließe.

00:20:32: Einmal reinkaufen und man sich betrachtet... Und ich kam Kunden garantieren her lieber Kunde du hast jetzt zwei Jahre lang ein und denselben Preis!

00:20:38: Das ist ja für jeden Kunden Traumhaft weil er keinen kalkulieren.

00:20:41: Und das muss jeder da draußen.

00:20:44: Absolut Ja genau diese Punkte machen dieses Beispiel so herrlich, weil es exakt diesen Vergleich gibt.

00:20:51: Also Sie fahren Convoy, Spedition Nano Jansen einmal der Elektrotrucker und ein Kollege von ihm.

00:20:58: Beide fahren in dem Fall mit einem DAF und mit vergleichbaren Leistungswerten, was jetzt zum Beispiel die PS-Zahler angeht.

00:21:08: Und über diese Strecke, dadurch dass sie konvolfern haben Sie die exakt gleiche Kilometerzahl, Sie haben exakt die gleichen Standzeiten.

00:21:17: Sie haben eine Mautpflicht also keinen Vorteil dafür.

00:21:21: den Elektrotruck weil sie ja durch die Nordics fahren.

00:21:26: eine Zeit von Anfang April, also es geht eigentlich glaube dreißigster März bis dann irgendwie zweiter dritte April sind sie unterwegs.

00:21:34: Also machen da auch ordentlich Kilometer und wenn man das vergleicht, Sie haben dann durchschnittlich einen Nadepreis von einem Dreißig Cent der natürlich gut ist muss man sagen.

00:21:44: Sie haben keinen Depo-Laden und Sie haben natürlich ein Dieselpreis der auch günstiger ist als im gleichen Zeitraum in Deutschland von zwei Euro eins.

00:21:52: Und in dem Fall auf den Kilometer als der Diesel-RKW, was wirklich ein total cooler Vergleich ist.

00:22:04: Weil man auch da sagen kann wenn ich jetzt noch den Poladen dazu nehme, Mautbefreiung dazunehme Und dann vielleicht aber diesen hohen Dieselpreis, den wir jetzt haben und wieder rausnehmen.

00:22:14: Dann werde ich immer noch bei einer Erspannung von zwanzig bis dreißig Prozent bleiben.

00:22:19: heißt dieser Business Case so wie wir ihn immer mal gerechnet haben und was würde denn passieren wenn die Maubbefreundung wegfällt?

00:22:24: Das ist da alles plus minus drin und lässt sich damit einfach zeigen okay der Case macht Sinn und zumindest in den Nordics ist auch die Ladeinfrastruktur dafür gegeben.

00:22:34: Aber das hat er selber nochmal in dem Bericht quasi wiedergegeben.

00:22:38: Auch in Deutschland gab es bisher noch nie Probleme, eine freie Ladesolle zu finden.

00:22:44: Vielleicht daran anzuschließen?

00:22:44: Ich glaube das ist auch schon erwähnt.

00:22:47: ein wichtiger Aspekt in der Betrachtung ich hätte mir die Zahlen von nochmal angeschaut ist vor allem dass wir in Deutschland ja eine Maudbefreiung haben und wir hatten's letztes mal angesprochen.

00:22:56: pro Kilometer spare ich mir thirty- vier Komma acht Cent also knapp fünfundreißig Cent pro Kilometern.

00:23:01: Das ist natürlich nur man signifikanter Schluck aus der Pulle gerade für jeden der auf den deutschen Straßen unterwegs ist.

00:23:08: Ich habe mir mal aktuelle Zahlen rausgesucht, die auch sehr belastbar sind.

00:23:14: Das pro Lkw durch die aktuellen Ölpreise respektive dann im Diesel bis zu tausendsechsundert Euro pro LKW an Mehrkosten auf die Spediteure hinzukommen.

00:23:27: das macht zwanzigtausend Euro pro lkw im Jahr.

00:23:30: und jetzt mal einfach einen Fuhrpark von fünfzig Lkwe-Annehmer sind das eine Million Euro an mehr Kosten die auf den Unternehmen zukommen.

00:23:38: Und das ist natürlich ein ordentlicher Schluck aus der Pulle und es betrifft nicht nur die Spediteure, dass erst mal ertragen müssen sondern uns alle, die wir im Formen der Lieferkette auch konsumieren.

00:23:52: Daher... Gab's auch die ersten Berichte, dass viele Unternehmen einfach auch froh sind.

00:23:58: Unabhängiger tatsächlich von Energien zu sein in Form das sie selber an die Pone Möglichkeit haben zu laden oder überhaupt Elektro-Lkw tatsächlich schon im Vorpark zu haben?

00:24:09: Wenn wir da mal so einen ganz kleinen Ausschweife machen.

00:24:13: beim Strompreis In Bezug kann ich ja relativ einfach sagen okay Ich mache jetzt ein Hatching sprich ich lege den Preis über eine längere Zeitraum fest.

00:24:19: wenn ich eine entsprechend große Spedition bin Kann ich das ja mit dem Dieselpreis auch ein Stück weit machen?

00:24:26: Nicht so schön wie mit Strompreis, aber mit diesem kann ich ja auch über eine längeren Zeitraum ja fix verhandeln.

00:24:31: Mit meinem Lieferanten und kann sagen, ihr wollt so einen so viele Millionen Liter nehme ich ab dafür bekomme ich preisex für sechs sieben acht vielleicht auch mehr Monate je nachdem was man da aushandeln kann.

00:24:42: jetzt haben wir ja diese schöne energikrise stand heute im april zwanzig sechsundzwanzig Und ich kann mir vorstellen dass viele Verträge für diese diese Thematik da ein Schlupfloch drinnen haben, dass der Lieferant sagen kann, yo ich setze euch das trotzdem hoch.

00:24:59: Und da sehe ja nochmal den riesen Vorteil des was mir jetzt in der Rechnung gar nicht so sieht.

00:25:03: Ich habe wieder eine stabile Kalkulationsbasis.

00:25:06: Ich weiß ja für einen sehr langen Zeitraum wie viel bezahne ich?

00:25:09: Für die megawattstunde In euros und ich kann meinen Verbrauch auch sehr gut prognostizieren.

00:25:16: Das ist halt der Punkt, was man nicht vergessen darf.

00:25:19: Wie funktioniert denn Hatching?

00:25:21: Im Prinzip nimmt ja jemand für mich ein Risiko.

00:25:24: So und das lasse ich mir natürlich bezahlen, es macht niemand umsonst.

00:25:27: Ergo wenn ich das mache habe ich zwar einen Risikorärmeres Profil für die nächsten Monate aber natürlich tendenziell einen höheren Preis als der Wettbewerb.

00:25:35: Und dass ist wieder jetzt so ein schöner Effekt finde ich wo gerade auch der batterieelektrische Lkw natürlich in den wahnsinnigen Vorteil bringt weil wir haben Ostern gesehen.

00:25:45: Oster Sonntag hatten wir teilweise negative Strompreise von über zwölf Cent.

00:25:51: So klar muss ich da noch ein paar Netzeengelte drauf bezahlen, aber ich bekomme Geld dafür dass ich mein Fahrzeug lade.

00:25:57: Jeder Kilometer den der dann fährt ist quasi umsonst.

00:26:02: für mich als Unternehmer heißt das Geld fließt eins zu eins in die Tasche.

00:26:05: und auch das sind wieder die Sachen.

00:26:07: Wann sind denn Strompreise negativ in Deutschland?

00:26:10: An Feiertagen an Brückentagen Und da können die meisten Lkws also gerade eine Feiertage natürlich nicht fahren können sich dann vorladen Und am Ende ist es da, wie ich es am Eingang schon mal gesagt habe mit den Fünfzig KW-Ladern.

00:26:22: Es ist mir quasi egal wann er das tut, ob er das hier Sonntag Nacht macht oder Sonntags Mittag Hauptsache ist

00:26:27: günstig.".

00:26:29: Und an der Stelle ehrlich gestanden eine persönlich für mich beeindruckende Zahl!

00:26:35: Das hat vor einiger Zeit,

00:26:36: d.h.,

00:26:37: Ende Februar einen Herr auf Link in einen Post gesetzt von der Hugelshofer Gruppe – das ist eine Spedition aus der Schweiz und hat kundgetan, dass man im Jahre twenty-fünfundzwanzig mit der gesamten elektrifizierten Lkw Flotte vier Komma fünf Millionen Kilometer elektrisch gefahren sei.

00:27:02: Und dabei eins Komma drei fünf Millionen Liter Diesel eingespart hat!

00:27:09: Wenn ich also diese Eins Komma Drei Fünf Millionen Liter Diesel mit dem heutigen Dieselpreis auf der einen Seite nehme Und auf der anderen Seite deine Worte nehme, dass ich sogar noch Geld kriege.

00:27:25: Wenn ich meinen Lkw mit Strom voll lade!

00:27:29: Dann tut sich hier ja selbst für einen Juristen bei dem es immer heißt Judex Non Calculat Der Jurist kann nicht rechnen.

00:27:36: Ein Fenster auch wo ich sage Man muss doof sein wenn man heute nicht elektrisch fährt.

00:27:43: Ja

00:27:44: absolut und vor allem.

00:27:45: also wir haben's ja schon mehrfach gesagt also diese Unabhängigkeit muss doch der Schlüssel sein.

00:27:51: Was will ich denn als Unternehmer?

00:27:52: Ich will ja die Dinge freigestalten, wenn nicht mit Logistikern, Spediteuren und Tassilowirtmen da bestimmt beiflichten, wenn du die fragst, was sind eure großen Schmerzen?

00:28:02: Das ist das, was die Politik da

00:28:03: veranstaltet.".

00:28:04: Sehr schöne Stichwort!

00:28:05: So... Und da kann man gleich den Überhang auch machen aber die meinen damit ja noch nicht mal wie hoch die Preise sind oder so.

00:28:12: Aber sie wollen einfach klare und verlässliche Spielregeln Weil den Rest machen die dann schon, das sind Unternehmer.

00:28:18: Die unternehmen etwas und da ist es wirklich so schön zu sehen... ...die Leute, die jetzt da, die Pioniere sind, die da vorangehen, die auch wirklich diese Vorteile da schon heben,... ...die würden das auch nie wieder anders machen.

00:28:32: Und ich glaube, dass sollte allen anderen eigentlich ein Beispiel sein!

00:28:35: Das kann ich nur so unterstreichen.

00:28:39: Ich würde sogar soweit gehen, dass jemand... der jetzt gerade nicht nur aus betriebwirtschaftlichen Gründen, das ist das eine.

00:28:48: Die Fahrzege betreibt.

00:28:50: allerdings die zweite Perspektive, die wir natürlich auch haben sind die Fahrer.

00:28:54: In Deutschland haben wir per se einen Fahrermangel und der Fahrer ist eines der wichtigsten Güter, die der Unternehmer hat als menschliches Kapital.

00:29:05: Und da geht es tatsächlich darum, die Fahrers zu finden wie breit sind diese Transportleistung zu erfüllen?

00:29:10: Und ich kenne niemanden in der Branche, der wenn er einmal elektrisch gefahren ist als Fahrer wieder umsteigt auf den Diesel.

00:29:17: Und tatsächlich ist das auch ein ganz wichtiges Argument was wir mit auch an diese Thematik reinbeziehen sollen.

00:29:22: und es gibt sogar Unternehmer die sagen dadurch dass sich halt mehr Elektro-Lkw beim Vorpark habe schaffe ich's auch neue Fahrer zu gewinnen.

00:29:30: Das kann ich insofern tatsächlich unterstützen.

00:29:32: Es gibt den BTK meine Spedition die von sich aus berichtet Das bedingt durch Ihren Lkw-Park von fünfzig Lkws, fünfzig E-Lkws.

00:29:43: Sie Bewerber haben die tatsächlich sich ausdrücklich deswegen bei Ihnen bewerben weil man dort die Möglichkeit hat e-LKW zu

00:29:51: fahren."

00:29:52: Sagt der Nano Jansen, der ja auch da mit seiner Spedition unter dem Elektrotrucker was ich eben erwähnt hatte ein Vorreiter ist sagt es genauso.

00:30:00: also das ist das Ding.

00:30:01: und gestern Abend kam tatsächlich pünktlich zum Podcast habe ich noch gedacht einen Beitrag in der Tageschau auch genau darüber.

00:30:07: Und dann hat da ein Holz verarbeitendes und handelndes Unternehmen darüber berichtet, und hat gesagt hey das ist ein wahnsinniger Vorteil für uns.

00:30:15: wir haben hier noch einen Speicher am Standort.

00:30:17: in Zukunft würden sie den vielleicht sogar weglassen weil sie sagen ich kann den Lkw als Speicher nutzen.

00:30:23: aber da können wir vielleicht so ein bisschen nochmal gleich darauf eingehen was jeder macht Tassilo.

00:30:27: Aber ich möchte nochmal eine Sache berichten einfach aus dem Logistikmarkt viele haben es nicht mitbekommen Juni oder erster Juli eine Regelung geben, dass Logistik in Europa erst ab einer gewissen Grenze passieren darf.

00:30:45: Das sind knapp vierhundert Euro.

00:30:47: Warum?

00:30:47: Damit diese ganzen Themoschi-Innen Sachen und wie sie alle heißen... Was passiert da?

00:30:51: Da passiert die Logistika in China also die Verpackungen etc.

00:30:54: Und das kommt einfach nur noch hier rüber und quasi die letzte Meile wird übertragen sind ja viele auch im Gespräch mit Logistik-Fonds, Logistikumobilien-Inhabern.

00:31:06: Die sagen, wir haben wahnsinnig viele Anfragen deswegen durch Chinesen.

00:31:09: und tatsächlich heute Morgen habe ich noch ein Bericht gelesen die GABE ist ja auch ein großer Immobilienentwickler der größter Bestandsseiter für Logistikenmobilien in Deutschland hat jetzt an Goocheng hunderttausend Quadratmeter vermietet.

00:31:22: Und wenn ihr seht was so in China mit dem Elektromobilitätsmarkt abgeht und diese sind bei den Trucks ziemlich weit vorne Die werden das nicht mit Diesel-Trucks bewirtschaften wollen.

00:31:31: Das ist ziemlich eindeutig und das wird dann den ganzen Trend noch mal verstärken.

00:31:37: Und da gibt es ja die Frage, was macht unser Gesetzgeber daraus?

00:31:41: Welche Rahmenbedingungen werden wir bekommen?

00:31:43: Welchen Rahmenbedienungen haben wir schon heute, die darauf Einfluss nehmen?

00:31:47: Weil diese Regelung hat so auf manchen Subunternehmer eine krasse Auswirkung, der sich jetzt sehr stark überlegen muss.

00:31:55: Was mache ich denn eigentlich da?

00:31:59: An sonstigen rechtlichen Rahmenbedingungen, die wir ja haben für ELKWs.

00:32:03: Da gibt es ja ganz viele positive Vorteile.

00:32:04: Wir haben in der ersten Serie schon so ein bisschen darauf eingegangen.

00:32:09: sind wir ein wenig darauf eingengang?

00:32:11: was ist da alles schönes?

00:32:12: Gibt Mautbefreiung?

00:32:14: Es gibt Anreize verschiedenster Art.

00:32:17: wenn wir jetzt einfach mal so ein bißchen frei denken und einen Wünsche wagen Mal in Richtung unseres Gesetzgebers schicken Was wäre auf Platz?

00:32:30: Also für mich absolut auf Platz eins.

00:32:34: eine simple digitale digitalisierte Lösung zum bidirektionalen Laden, weil wenn man sich da auch die Zahlen anguckt wir haben jetzt schon auf den Straßen Tassilo hat es mir Gott sei Dank vorher zugerufen.

00:33:01: Gigawattstunden allein an Truckkapazität.

00:33:03: Ich habe es dann direkt nochmal nachgeschaut.

00:33:05: für PKWs, wir haben jetzt schon hundert Gigawatts Stunden an PKW Kapazität.

00:33:11: und noch da wieder gleiches Beispiel.

00:33:13: Wann haben wir den größten Schmerz mit in der Neuerbahn?

00:33:16: Sonntagsmittag zum zwölf so und dann stehen viele Autos einfach zu Hause in der Garage können entweder sich laden oder zu anderen Zeitpunkten dann wieder Strom abgeben.

00:33:26: Die Batterien halten das in der Regel aus, über Tassel.

00:33:28: oder kannst du vielleicht nur mal gleich zwei weitere Sätze sagen?

00:33:31: Das sind wirklich die Themen wo dann der Business Case für das Elektroauto deutlich besser wird.

00:33:37: und aber auch der Business case fürs deutsche Netz, weil auch wir als Speicherentwickler werden niemals diese Geschwindigkeit schaffen mit der dort Batteriekapazitäten zugebaut werden und sie sind ja da!

00:33:50: Auch um Sinne der Nachhaltigkeit.

00:33:51: also wenn wir das hin kriegen Einfach digitalisiert bidirektionales Laden.

00:33:57: Die Hersteller werden folgen, es wird die Anbieter geben, die das Ganze vermarkten.

00:34:02: Wir brauchen nur die regulatorische Grundlage und die muss vor allem stabil sein damit man langefristig darauf aufbauen kann.

00:34:09: Mein Pillowier wird in eine ähnliche Richtung gehen, tatsächlich über ein anderes Fachgebiet und das ist ganz klar als Überbegriff Planungssicherheit.

00:34:18: Also jeder Unternehmer trifft eine Investitionsentscheidung immer mehrere Jahre.

00:34:21: Wir haben vorhin bei der Haltedauer gesprochen, da sitzen die in der Haldedauer von wenigen Jahren sondern zum Lkw läuft lange im Vorpark.

00:34:28: Das heißt es ist wichtig da eine Planungssicherung zu haben.

00:34:31: jetzt haben wir letztes Mal mit den Maut-Befreien besprochen wie bis Ende zwanzig einunddreißig läuft.

00:34:37: Aber danach muss auch geklärt werden, wie geht es damit weiter?

00:34:40: Ein Teil der Maut soll antheilig vielleicht auch beim e-Lkw ansetzlich gemacht werden.

00:34:45: Da muss natürlich der Unternehmer klar wissen, wie das damit weitergeht.

00:34:49: Denn aus Herstellersicht haben einen Hebel in der Skalierung später Kosten zu senken.

00:34:57: Nur wenn wir exorbitant viele Elektro-LKW tatsächlich herstellen, sind wir auch in der Lage diesen Kostenträger tatsächlich zu senen.

00:35:06: aktuell produzieren wir im Rahmen von vielstelligen Zahlen, Elektro-LKWs.

00:35:13: Und da müssen wir natürlich in eine ganz andere Skalierung kommen wie es beispielsweise im asiatischen Markt der Fall ist, wo wir über viele stärkere Fixkosteneffekte sprechen.

00:35:22: und das ist denke ich mal das allerwichtigste dass der Unternehmer Planungssicherheit hat.

00:35:26: Wir haben heute schon alle möglichen Elektro-Lkw im Portfolio von drei Komma eins bis vierzig Tonnen.

00:35:33: Da gibt es sogar jetzt die dritte Generation von Elektro Lkws mit reichweiten über sechshundert Kilometern, ich glaube die Technologie ist da das hat mir letztmal gesprochen und da ist es wichtig dass wir im System Planungssicherheit haben.

00:35:45: Ich denke Matthias und Tassilo haben gerade wunderbar beschrieben welche Möglichkeiten heute bereits bestehen, welche Möglichkeiten in der Industrie entwickelt werden und es eigentlich nur an den regulatorischen Rahmenbedingungen fehlt.

00:35:59: Vor diesem Hintergrund kann ich eigentlich nur sagen und ist mein Wunsch, damit diese Kräfte und diese Innovation entwickelt wird an die Politik.

00:36:07: Hört auf rückwärtsgewandt zu sein, die Fossilen zu propagieren und zu predigen, damit tatsächlich der Innovation unter Technologie der Lauf gelassen werden kann den sie tatsächlich wie gerade beschrieben worden ist.

00:36:31: Werden Sie Teil unserer Community, die seit vielen Jahren Bestandteil der erneuerbaren Energien in Europa

00:36:36: ist?

00:36:37: Was denn law finden sie überall dort wo's Postkarten gibt?

00:36:40: Halt Micha!

00:36:40: Äh ja.

00:36:42: Wo es Podcasts gibt.

00:36:44: Richtig

00:36:45: Wir freuen uns auf Sie.

00:36:46: Bleiben Sie neugierig und engagiert.

00:36:48: Michael Nödingen

00:36:49: Und Dirk Vogels.

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